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Nur Eine fehlt in dieſem Kranze, Die geſtern lang mein Auge ſah,
Fern von des Feſtes hohem Glanze Stand einſam ſie und ſinnend da.
Ihr Antlitz barg ein dichter Schleier, Doch zu der Laute Silberklang Entfloß in heiligſtiller Feier Den Lippen ſchmelzender Geſang.
Und als ſie kaum mich ausgefunden, Senkt demuthsvoll ſie ihren Blick, Und eh' ich naht', war ſie entſchwunden, Nur meine Sehnſucht blieb zuruͤck.
Wo weilt ſie, die mein Herz geruͤhret, Eh' ich ihr Antlitz noch geſehn?
Wird ſie den Dank, der ihr gebuͤhret, Von ihres Koͤnigs Hand verſchmaͤhn?
Und alle ſehn betroffen nieder, Und Schweigen waltet uͤberall;
Da ſchallt von fern der Klang der Lieder,
Und toͤnt harmoniſch durch den Saal.


