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er Luſt gehabt hätte, auf denſelben noch irgendwelche zarte Rückſichten zu nehmen.
Er ſprach dies auch ſeiner Mutter offen aus und ſtellte anfänglich die Bedingung, daß Jener entfernt werden müſſe, aber dem widerſprach ſie hartnäckig— unbegreif⸗ lich für ihn. Alle Schuld an der Ehetrennung wurde von ihr auf Julie geworfen, und Victor hatte keine Waffe in der Hand, ſeine Schweſter zu vertheidigen; als er erfuhr, ſie habe Nichts wieder von ſich hören laſſen und ſolle jetzt unter abenteuerlichen Verhältniſſen in Nord⸗Amerika mit Doktor Fröhlich umherziehen, als die eigene Mutter ſich für die Wahrheit dieſer Angaben verbürgte, da konnte er freilich Julie auch nur verurtheilen und beklagen, und ſeitdem ſchwieg man gänzlich über ſie.
Victor übernahm es, wie die Fürſtin, mit Bezug auf ſeine kindliche Pflicht, dringend von ihm verlangte, nach beſten Kräften ihre Verhältniſſe zu ordnen; er hatte in Braſilien auch in geſchäftlichen Beziehungen Erfahrungen gemacht, und übrigens gehörten nur klarer Kopf und guter MWillle dazu, hier heilbringend wirken zu können; an Beiden fehlte es ihm nicht,
Die Fürſtin verſprach heilig, Graf Bielinski ſolle ſich in alle dieſe Sachen nicht weiter hineinmiſchen dürfen, und


