1 geſchehen, daß ſie dort blieb.
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Gedanke, Andere ſollten ahnen, wie viel höher er unzwei⸗ felhaft Marie als ſie ſelbſt ſchätzte, zu tief niederdrückte.
Die Gräfin war vollkommen befriedigt und im beſten Einvernehmen und voll neuer Hoffnungen trennte ſie ſich zärtlich von der Familie Gilgenbruck, welche die von dem Baron ſehnlichſt erwartete Heimreiſe jetzt wieder antrat.
Am folgenden Tage verließ auch Gräfin Eleonore einſtweilen das Förſterhaus und begab ſich nach Breitenſee zurück, wo die Geſchäfte ihre Anweſenheit erforderten; Doctor Mittermann hatte ſie vollſtändig über Egmont's Zuſtand beruhigt und verſprochen, ſofort einen reitenden Boten nach Breitenſee zu ſchicken, wenn irgend eine Ver⸗ änderung in demſelben eintreten ſollte. Er ſelbſt blieb bei dem Kranken zurück und hatte von der Gräfin den Auftrag erhalten, nicht zu geſtatten, daß Marie an deſſen Lager komme, indeſſen war der Doctor hierin nicht ſehr gewiſſen⸗ haft, denn als Marie gleich nach der Gräfin Abreiſe ihre ungeduldige Sehnſucht nicht länger beſchwichtigen konnte und, von Niemandem gehindert, in das Krankenzimmer hinab eilte, ließ er es nach einigen ſchwachen Einwendungen
Egmont kannte ſie jetzt nicht, ſie ſtörte ſeine Ruhe in keiner Weiſe, ſondern erwies ſich nur thätig helfend, ſo daß der Doctor keinen Nachtheil dabei ſah, ſein Verſprechen gebrochen zu haben; der innige Dank, den ihm Marie dafür,


