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antwortete ihm, daß er bereit ſei, dieſelbe in jeder Weiſe zu geben, das heißt: mit der Waffe in der Hand, und der Rittmeiſter empfahl ſich wieder mit der Erklärung, er werde ſchleunigſt Veranſtaltungen treffen, um die Angele⸗ genheit in der allein noch möglichen Weiſe zu erledigen.
Er blieb an dieſem Abende auf ſeinem Zimmer, denn er konnte es nicht für paſſend halten, dem Erbherzoge noch einmal perſönlich gegenüberzutreten, bevor die Intrigue, deren Opfer er werden zu ſollen ſchien, auf eine ſo blutige Weiſe unterdrückt ſein würde.
Die Erbherzogin erſchien nicht in dem Abendeirkel, was großes, wenn auch nicht laut ausgeſprochenes Auf⸗ ſehen machte. Als ſie von ihren armen Schützlingen, die ſie auch wohl verſorgt fand, zurückkehrte, trat ihr Gemahl ihr entgegen, und unter vier Augen fand eine ſehr un⸗ angenehme und heftige Beſprechung ſtatt; Prinz Georg beſchuldigte ſeine Frau geradezu, daß ſie ſich von dem Grafen Horneck habe den Hof machen laſſen, und benahm ſich ihrer würdigen Vertheidigung gegenüber ſehr roh; ſie wurde dadurch in eine Aufregung verſetzt, die ſie vor an⸗ deren Augen verheimlichen zu können ſich nicht getraute. Wenn ſie gewußt hätte, was inzwiſchen mit dem Grafen Horneck vorgegangen war, wodurch derſelbe ſich ebenfalls
Grabowski, Schickſal und Schuld. II. 2


