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Die Emigranten : historische Novelle / von St. Graf Grabowski
Entstehung
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Verknüpfung unſeres Geſchickes gewieſen.„Haben Sie nicht auch dieſen Wink verſtanden und ſind ihm unbedenk⸗ lich gefolgt, Madeleine?“ Seligkeit und Bangigkeit kämpften in Madeleine, während der Vicomte ſprach; ſie hatte erreicht, was ſie lange ſchon als das höchſte Ziel ihres Lebens anerkannte,

aber nun drängten ſich ihr auch Gedanken an die Schwie⸗

rigkeiten auf, mit denen ſie und Engen noch zu kämpfen haben würden, den gemeinſamen höchſten Wunſch des Herzens zur Ausführung zu bringen; noch hatte er ſich ja auch nicht ausgeſprochen, wie er hierüber dachte, dennoch zweifelte ſie keinen Augenblick an ſeinen ehrenwerthen Abſichten und reichte ihm mit einem innigen Blicke, der Thränen der reinen Freude verklärten, die Hand.

„Hören ſie mich noch weiter, Madeleine,“ fuhr er fort, als ſie ſprechen wollte;— noch darf ich mich dem ſeligſten Entzücken unſerer Liebe nicht hingeben, ehe Sie geurtheilt haben, ob ich Ihre Neigung verdiene; es liegt noch ein böſes Geheimniß zwiſchen uns, deſſen Aufklärung

vor Allem erfolgen muß; richten Sie milde über mich.“ In tiefer Bewegung ſetzte er dem ängſtlich aufhorchen⸗ den, erbleichenden Mädchen ſein ganzes Verhältniß zu Francaiſe auseinander, ſeine Abſicht, ſein Verlöbniß zu zu löſen, deren Nothwendigkeit er nicht erſt heute begriffen, als er ihr verbrecheriſches Verhältniß zu dem Grafen Her⸗