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Die Emigranten : historische Novelle / von St. Graf Grabowski
Entstehung
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tönte Mathieu's ſchrillende Stimme, die zu wiederholten Malen ihren Namen rief.

„Mein Gott, der Onkel!— ich hatte vergeſſen—“

„Eilen Sie, Madeleine, und ſuchen Sie ihn über Ihre lange Abweſenheit zu täuſchen,“ bat der Vicomte etwas unruhig.„Wann ſehe ich Sie wieder?“

„Morgen früh. Leben Sie wohl, Eugen.“

Madeleine drückte dem Vieomte die Hand und eilte flüchtig aus dem Zimmer. Ruhigen Geſichts trat ſie gleich darauf ihrem Onkel gegenüber und wußte ſeine Frage, wo ſie ſo lange geweſen ſei, mit der unbefangenen Ant⸗ wort zu erwiedern, ſie habe mit dem Fremden ein wenig geplaudert, der viel Intereſſantes von Paris zu erzählen gewußt habe. Mathieu Bonnet ſchüttelte zwar etwas ver⸗ wundert den Kopf, aber er überlegte, die nähere Bekannt⸗ ſchaft ſeiner Nichte mit dem einflußreichen Commiſſär des Convents könne ihm gerade nicht von Nachtheil ſein; des⸗ halb ſchwieg er.

Onkel und Nichte hatten noch eine Weile geplaudert, wobei der intereſſante Gaſt nicht vergeſſen wurde, dann begaben ſie ſich zur Ruhe. Während Mathieu dieſe bald fand, beſchäftigte Madeleine noch eine Menge von Ge⸗ danken, die ihr faſt die ganze Nacht hindurch den Schlaf raubten.

Madeleine dachte an die Zeit ihrer Kindheit, die