Zoth und dreyßigſtes Kapitel. Veſchluß.
Des andern Morgens, als ich die Augen aufſchlug, fand ich meinen aͤlteſten Sohn vor meinem Bette ſitzend, welcher gekommen war, meine Freude durch einen andern Gluͤcks⸗ wechſel zu vermehren. Nachdem er mich erſt von der Buͤrgſchaft, die ich den vorigen Tag⸗ fuͤr ſeine Gegenverſchreibung von mir gegeben, befreyet hatte, machte er mir bekannt, daß mein Kaufmann, der in London Bankerot ge⸗ macht, zu Antwerpen in Verhaft gebracht waͤ⸗ re, und daſelbſt eine Maſſe conſtituirt haͤtte, die ſich hoͤher betruͤge, als alle ſeine Creditores
zu fodern haͤtten. Die Uneigennuͤtzigkeit mei⸗
nes Sohnes freuete mich faſt eben ſo ſehr, als die unerwartete gluͤckliche Zeitung. Ich hatte aber doch meine Zweifel, ob ich auch ſein An⸗ erbieten annehmen duͤrfte. Als ich noch hier⸗
uͤber meine Ueberlegung machte, trat Sir Willi⸗
am herein, dem ich meine Zweifel mittheilte⸗ Seine Meynung ging dahin, daß ich ſein An⸗ erbiethen ohne Bedenken annehmen koͤunte, weil mein Sohn ſchon ohnedem durch ſein Erheyra⸗ thetes reich genug waͤre. Darauf ſagt⸗ er mir, er waͤre gekommen, mich zu benachrichtigen,
daß er ſchon den Abend vorher noch nach den
Ei⸗
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