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Nun alles ſich, mit goͤttlichem Erkuͤhnen, Zu uͤbertreffen ſtrebt; Das Waſſer will, das unfruchtbare, gruͤnen, Und jedes Staͤubchen lebt.
Und ſo verdraͤngt, mit liebevollem Streiten, Der feuchten Qualme Nacht; Nun gluͤhen ſchon des Paradieſes Weiten, In uͤberbunter Pracht.
Wie regt ſich bald, ein holdes Licht zu ſchauen, Geſtaltenreiche Schaar, Und Ihr erſtaunt, auf den begluͤckten Auen, Nun als das erſte Paar.
Und bald verliſcht ein unbegraͤnztes Streben, Im ſel'gen Wechſelblick. Und ſo empfangt, mit Dank, das ſchoͤnſte Leben Vom All ins All zuruͤck.
Dauer im Wechſel.
Hielte dieſen fruͤhen Segen Auch nur Eine Stunde feſt! Aber vollen Bluͤthenregen Schuͤttelt ſchon der laue Weſt. Soll ich mich des Gruͤnen freuen? Dem ich Schatten erſt verdankt; Bald wird Sturm auch das zerſtreuen, Wenn es falb im Herbſt geſchwankt.
Willſt du nach den Fruͤchten greifen; Eilig nimm dein Theil davon! 4


