Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Traurig wird in dieſer Stunde Selbſt der Liebe ſuͤßſtes Pfand,

Kalt der Kuß von deinem Munde, Matt der Druck von deiner Hand.

Sonſt, ein leicht geſtohlnes Maͤulchen, O wie hat es mich entzuͤckt! So erfreuet uns ein Veilchen, Das man fruͤh im Maͤrz gepfluͤckt.

Doch ich pfuͤcke nun kein Kraͤnzchen, Keine Roſe mehr fuͤr dich, Fruͤhling iſt es, liebes Fraͤnzchen, Aber leider Herbſt fuͤr mich.

Die ſchoͤne Nacht. Nun verlaſſ' ich dieſe Huͤtte, Meiner Liebſten Aufenthalt, Wandle mit verhuͤlltem Schritte Durch den oͤden, finſtern Wald; Lung bricht durch Buſch und Eichen, Zephyr meldet ihren Lauf⸗ Und die Birken ſtreun mit Neigen

Ihr den ſuͤßſten Weihrauch auf.

Wie ergoͤt' ich mich im Kuͤhlen Dieſer ſchoͤnen Sommernacht! O wie ſtill iſt hier zu fuͤhlen, Was die Seele gluͤcklich macht!

aͤßt ſich kaum die Wonne faſſen; Und doch, wollt' ich, Himmel, dir,