An die Guüͤnſtigen.
Dicter lieben nicht zu ſchweigen, Wollen ſich der Menge zeigen. Lob und Tadel muß ja ſeyn! Niemand beichtet gern in Proſa; Doch vertraun wir oft ſub Roſa In der Muſen ſtillem Hain.
Was ich irrte, was ich ſtrebte, Was ich litt und was ich lebte, Sind hier Blumen nur im Strauß! Und das Alter wie die Jugend,
Und der Fehler wie die Tugend Nimmt ſich gut in Liedern aus.
Der neue Amadis.
Als ich noch ein Knabe war, Sperrte man mich ein; Und ſo ſaß ich manches Jahr Ueber mir allein, Wie in Mutterleib.
Doch du warſt mein Zeitvertreib, Gold'ne Fantaſie, Und ich ward ein warmer Held, 1 †


