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Noth.
Ganz nah an der Ferſe begleitet die Noth. Zu drei.
Es ziehen die Wolken, es ſchwinden die Sterne! Dahinten, dahinten! von ferne von ferne, Da kommt er, der Bruder, da kommt er der—
—— Tod.
Fauſt(im Palaſt).
Vier ſah ich kommen, drei nur gehn; Den Sinn der Rede konnt' ich nicht verſtehn. Es klang ſo nach als hieß es— Noth, Ein duͤſtres Reimwort folgte— Tod. Es toͤnte hohl, geſpenſterhaft gedämpft. Noch hab' ich mich ins Freie nicht gekäampft. Koͤnnt' ich Magie von meinem Pfad entfernen, Die Zauberſpruͤche ganz und gar verlernen, Stuͤnd' ich, Natur! vor dir ein Mann allein, Da wär's der Muͤhe werth ein Menſch zu ſeyn.
Das war ich ſonſt, eh ich's im Duͤſtern ſuchte, Mit Frevelwort mich und die Welt verfluchte. Nun iſt die Luft von ſolchem Spuk ſo voll Daß niemand weiß wie er ihn meiden ſoll. Wenn auch Ein Tag uns klar vernuͤnftig lacht, In Traumgeſpinnſt verwickelt uns die Nacht; Wir kehren froh von junger Flur zuruͤck,
Ein Vogel kraäͤchzt; was krächzt er? Mißgeſchick. Von Aberglauben fruͤh und ſpat umgarnt— Es eignet ſich, es zeigt ſich an, es warnt— und ſo verſchüchtert, ſtehen wir allein;
Die Pforte knarrt und niemand kommt herein. (Erſchüttert.) Iſt jemand hier? Sorge. Die Frage fordert Ja!


