Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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Fauſt. Geſelle dich zu uns! Komm hier! Wagner. Es iſt ein pudelnärriſch Thier. Du ſteheſt ſtill, er wartet auf; Du ſprichſt ihn an, er ſtrebt an dir hinauf, Verliere was, er wird es bringen, Nach deinem Stock ins Waſſer ſpringen. Fauſt. Du haſt wohl Recht; ich finde nicht die Spur Von einem Geiſt, und alles iſt Dreſſur. . Wagner. Dem Hunde, wenn er gut gezogen, Wird ſelbſt ein weiſer Mann gewogen. Ja deine Gunſt verdient er ganz und gar,

Er der Studenten trefflicher Scolar. (Sie gehen in das Stadt⸗Thor.)

Studierzimmer. Fa u ſt mit dem Pudel hereintretend.

Verlaſſen hab' ich Feld und Auen,

Die eine tiefe Nacht bedeckt,

Mit ahnungsvollem heil'gem Grauen

In uns die beſſ're Seele weckt.

Entſchlafen ſind nun wilde Treebe,

Mit jedem ungeſtümen Thun;

Es reget ſich die Menſchenliebe,

Die Liebe Gottes regt ſich nun. Sey ruhig Pudel! renne nicht hin und wieder! An der Schwelle was ſchnoberſt du hier? Lege dich hinter den Ofen nieder, 8 Mein beſtes Kiſſen geb' ich dir.