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Mephiſtopheles. Da dank' ich euch; denn mit den Todten Hab' ich mich niemals gern befangen. Am meiſten lieb' ich mir die vollen friſchen Wangen. Für einen Leichnam bin ich nicht zu Haus; Mir geht es wie der Katze mit der Maus. Der Herr. Nun gut, es ſey dir überlaſſen! Zieh dieſen Geiſt von ſeinem Urquell ab, und führ' ihn, kannſt du ihn erfaſſen, Auf deinem Wege mit herab, Und ſteh beſchämt, wenn du bekennen mußt: Ein guter Menſch in ſeinem dunkeln Drange Iſt ſich des rechten Weges wohl bewußt. Mephiſtopheles. Schon gut! nur dauert es nicht lange. Mir iſt für meine Wette gar nicht bange. Wenn ich zu meinem Zweck gelange, Erlaubt ihr mir Triumph aus voller Bruſt. „Staub ſoll er freſſen, und mit Luſt, Wie meine Muhme, die berühmte Schlange. Der Herr. Du darfſt auch da nur frei erſcheinen; Ich habe deines Gleichen nie gehaßt. Von allen Geiſtern die verneinen Iſt mir der Schalk am wenigſten zur Laſt. Des Menſchen Thaäͤtigkeit kann allzuleicht erſchlaffen, Er liebt ſich bald die unbedingte Ruh; Drum geb' ich gern ihm den Geſellen zu, Der reizt und wirkt, und muß, als Teufel, ſchaffen. Doch ihr, die echten Götterſöhne, Erfreut euch der lebendig reichen Schöne! Das Werdende, das ewig wirkt und lebt, Umfaſſ' euch mit der Liebe holden Schranken,


