Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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Da ich noch ſelbſt im Werden war, Da ſich ein Quell gedrängter Lieder Ununterbrochen neu gebar,

Da Nebel mir die Welt verhüllten, Die Knospe Wunder noch verſprach, Da ich die tauſend Blumen brach,

Die alle Thäler reichlich füllten.

Ich hatte nichts und doch genug!

Den Drang nach Wahrheit und die Luſt am Trug. Gieb ungebändigt jene Triebe,

Das tiefe ſchmerzenvolle Glück,

Des Haſſes Kraft, die Macht der Liebe,

Gieb meine Jugend mir zurück!

Luſtige Perſon. Der Jugend, guter Freund, bedarfſt du allenfalls, Wenn dich in Schlachten Feinde drängen, Wenn mit Gewalt an deinen Hals Sich allerliebſte Mädchen hangen, Wenn fern des ſchnellen Laufes Kranz Vom ſchwer erreichten Ziele winket, Wenn nach dem heft'gen Wirbeltanz Die Naͤchte ſchmauſend man vertrinket. Doch ins bekannte Saitenſpiel Mit Muth und Anmuth einzugreifen, Nach einem ſelbſtgeſteckten Ziel Mit holdem Irren hinzuſchweifen, Das, alte Herr'n, iſt eure Pflicht, Und wir verehren euch darum nicht minder. Das Alter macht nicht kindiſch, wie man ſpricht, Es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Director.

Der Worte ſind genug gewechſelt, Laßt mich auch endlich Thaten ſehn; Indeß ihr Complimente drechſelt,