Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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26 Den andern Tag, da eine Geſellſchaft Kinder gela⸗

den war, hielten wir uns treflich, außer daß ich in

dem Feuer der Aktion meinen Jonathan fallen ließ, und genothigt war, mit der Hand hinunter zu greifen, und ihn zu holen: ein Zufall, der die Illuſion ſehr un⸗ terbrach, ein großes Gelaͤchter verurſachte, und mich

unſaͤglich kraͤnkte. Auch ſchien dieſes Verſehn dem Va⸗

ter ſehr willkommen zu ſeyn, der das große Vergnuͤ⸗ gen, ſein Soͤhnchen ſo faͤhig zu ſehen, wohlbedaͤchtig nicht an den Tag gab, nach geendigtem Stuͤcke ſich gleich an die Fehler hing, und ſagte, es waͤre recht ar⸗ tig geweſen, wenn nur dies oder das nicht verſagt haͤtte.

Mich kraͤnkte das innig, ich war traurig fuͤr den Abend, hatte aber am kommenden Morgen allen Ver⸗ druß ſchon wieder verſchlafen, und war in dem Gedan⸗ ken ſelig, daß ich, außer jenem Ungluͤck, treflich ge⸗ ſpielt habe. Dazu kam der Beyfall der Zuſchauer, wel⸗ che durchaus behaupteten: obgleich der Lieutenant in

Abſicht der groben und feinen Stimme ſehr viel gethan

habe, ſo perorire er doch meiſt zu affektirt und ſteif; dagegen ſpreche der neue Anfaͤnger ſeinen David und Jonathan vortreflich; beſonders lobte die Mutter den

freymuthigen Ausdruck, wie ich den Goliath herausge⸗

fordert, und dem Köoͤnige den beſcheidenen Sieger vor⸗ geſtellt habe.

Nun blieb zu meiner groͤßten Freude das Theater

aufgeſchlagen, und da der Fruͤhling herbeykam, und