Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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teten Theater, das er ehemals in muͤßigen Stunden zu⸗ ſammengebaut, geſchnitzt und gemahlt hatte. Er war es, der mit Hulfe eines Bedienten ſelbſt die Puppen regierte und mit verſtellter Stimme die verſchiedenen Rollen herſagte. Ihm ward nicht ſchwer, den Vater zu bereden, der einem Freunde aus Gefaͤlligkeit zuge⸗ ſtand, was er ſeinen Kindern aus Ueberzeugung abge⸗ ſchlagen hatte. Genug, das Theater ward wieder auf⸗ geſtellt, einige Nachbarskinder gebeten und das Stuͤck wiederholt.

Hatte ich das erſtemal die Freude der Ueberraſchung und des Staunens, ſo war zum zweytenmale die Wol⸗ luſt des Aufmerkens und Forſchens groß. Wie das zugehe? war jetzt mein Anliegen. Daß die Puppen nicht ſelbſt redeten, hatte ich mir ſchon das erſtemal geſagt; daß ſie ſich nicht von ſelbſt bewegten, vermu⸗ thete ich auch; aber warum das Alles doch ſo huͤbſch war? und es doch ſo ausſah, als wenn ſie ſelbſt rede⸗ ten und ſich bewegten? und wo die Lichter und die Leute ſeyn moͤchten? Dieſe Naͤthſel beunruhigten mich um deſto mehr, je mehr ich wuͤnſchte, zugleich unter den Bezauberten und Zauberern zu ſeyn, zugleich meine Haͤnde verdeckt im Spiel zu haben und als Zuſchauer die Freude der Illuſion zu genießen.

Das Stuͤck war zu Ende, man machte Vorbereitun⸗ gen zum Nachſpiel, die Zuſchauer waren aufgeſtanden und ſchwatzten durcheinander. Ich draͤngte mich naͤher