Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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ſtand, theilten ſie auch ſpäter Sorgen und Gefahr und die Verbannung der Heimathloſen.

In Weißenburg im Elſaß, wo Stanislaus durch den franzöſiſchen Hof, nach dem Tode Karl's XII., eine dauernde Heimath fand, brachten auch die drei f ihm ſo ergebenen Menſchen den größten Theil ihres Lebens zu. Wohl ſuchte Maria, als ſie in ihrem ſech⸗ zehnten Jahre als Gemahlin Ludwig's XV. auf den franzöſiſchen Thron gelangte, die ſtets geliebte und ge⸗ ehrte Pflegerin ihrer erſten Kindheit in die glänzenden Verhältniſſe hineinzuziehen, die ihr ſelbſt ſo überraſchend zu Theil wurden. Martha war aber des ſtillen Glückes, das ſie den Ihrigen bereitete, Arnold ſeines ausge⸗ 1 dehnten ärztlichen Wirkungskreiſes zu froh, um noch an der Schwelle reifer Jahre eine neue Exiſtenz be⸗ ginnen zu wollen. Nur Fritz, der ohnehin immer nur als Zugvogel das Stillleben in Weißenburg genoſſen hatte, fand in Paris für ſein herrlich entwickeltes Ta⸗ lent jetzt ein doppelt fruchtbares Feld. Sie alle fan⸗ den in häuslichem Glück, in friſchem und ſegensreichem Wirken ihr volles Genügen. Stanislaus aber hat es trotz ſeiner trefflichen, durch das Unglück noch ver⸗ edelten Gemüthsart nie verſchmerzt, daß ſein geliebtes Weib den letzten Schlaf in fremder Erde ſchläft; und obgleich er das ihm zugetheilte Herzogthum Lothringen