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rich mit ſeinen Nachbarn und den eigenen Unterthanen hatte, nur dazu diente, die Un⸗ ruhen, Fehden und Räubereien zu vermehren.
Wirklich, ſobald ſeine Veſte nach Wunſch hergeſtellt war, ſammelte er gegen dreyßig Ritter um ſich, welche ein Schutz⸗ und Trutzbündniß gegen ihre gegenſeitigen Feinde errichteten, und Radomarn zu ihrem Haupt⸗ manne erwählten.
Vergebens bat Fatime ihn, ſich nach vielen überſtandenen Gefahren der
Ruhe zu überlaſſen.
So innig er ſie liebte, ſo galt ihm doch die Ehre und der Ruhm noch mehr, in ſeinem Vaterlande Sicherheit und Ruhe herzuſtellen und zu erhalten.
Bald hatte Radomars Bund ſeie vorige Stärke wieder erreicht, welches umm ſo nothwendiger war, als durch den Krieg mit Mathias, König von Ungarn, Fried⸗
ich die öſterreichiſchen Staaten verlaſſen


