an ſich, welches unſern jungen Radomar lange zurückhielt, ihm ſeine ganze Freund⸗ ſchaft zu ſchenken, denn ſo ſehr er ſich mit offener Freundſchaft zu brüſten wußte, ſo lag doch in ſeinen Blicken etwas, welches nicht allein Zurückhaltung, ſondern auch innerliche Bosheit verrieht.— Nur durch Länge der Zeit gelang es ihm, das ganze Zutrauen des übrigens ganz argloſen Radomars zu erringen.
Endlich waren ſich die Hauptheere ſo nahe gekommen, daß ein Haupttreffen un⸗ vermeidlich war.
Mit Kampfgierde bereitete ſich alles vor, und voll der ſchönſten Hoffnungen und Erwartungen rückten die kühnen Jünglinge entgegen.
Der blutige Kampf war geſchlagen, und die Hoffnung der chriſtlichen Streiter hatte ſich bewährt gefunden, denn die Feinde wurden aufs Haupt geſchlagen, und nur das


