Bajogid eine hölliſche Lache anfſhiagen⸗ aber 85 vom praſſelnden Getöſe begleitet, ziſchte ein Blitzſtrahl auf ihn herab, und unter durchdrin⸗ 3 8 gendem Geheule war er verſunken. Wolluf, dieß war der Pilger, war betäubt zu Boden gefallen, er ermannte ſich zwar, aber die Todtenfarbe hatte bereits ſein Geſicht umzogen, ſein Auge brach, der fromme Vater Hierony⸗ mus gab ihm noch ſeinen Segen, und er ent⸗ ſchlief ohne Schmerzen über das ſchreckliche Schickſal ſeiner Leiden. Hieronymus, denn die Burg war wie ausgeſtorben, trug die Leiche ſelbſt nach der Familiengruft, und begab ſich dann zur fromamen Andacht in ſein Kloſter zurück. Die Gegend verödete und ſchon von weitem ſah der Wanderer im Thale von den hohen Burgfenſtern die ſchaurigen Bildniſſe der verſteinerten Schweſtern herab⸗. ſehen, und Niemand wagte es mahr, den Schreckensort zu betreten.
So weit die Volksſage; nun aber 1a ſich der Emüßie er zu bemetken, daß


