vorhanden war, als ein erledigtes Reichslehen eingezogen, und ſo waren ſie nur auf ein
ziemlich kleines Erbe um ſo mehr einge⸗
ſchränkt, da der Reichsbaron bei ſeiner oft verſchwenderiſchen Lebensweiſe noch viele Schulden ausſtehen hatte, welche alle nun von den Lomnitzer Einkünften berichtiget werden mußten. Der Staat, den diezbeiden Erbfräulein zu führen ſich vorgenommen hatten, mußte alſo nun unterbleiben, und da ſie ſich nur auf eine ſehr mäßige Haushal⸗ tung beſchränken konnten, ſo mieden ſie lieber alle Ergötzlichkeiten, bei denen ſie nicht ganz nach dem Wunſche ihrer Eitelkeit er⸗ ſcheinen konnten, ſo wie auch die meiſten Beſuche bei ihnen ausblieben, vorzüglich von jenen Junkern, welche ſich ſchon auf die
Gunſt, oder vielmehr auf das Vermögen
der Erbfräulein Rechnung gemacht hatten,
nun aber nichts weniger als geſonnen waren,
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ſitungen wurden, da kein männlicher Erbe


