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als Fremder, obwohl ungeladen, um Aufnahme anzuhalten, welches ſogleich von dem ſtolzen Reichsbarone mit dem Zuſatze bewilliget wurde, daß es ihn hoch erfreue, daß ſogar aus einem fernen Lande ein Gaſt ihn beehren wolle, und er vielleicht auch an dem heutigen Tur⸗ niere Theil nehmen könne. Wolluf zog nun ſeine ganz mit Silber eingelegte Prunkrüſtung an, und ritt mit einer Pracht in die Schran⸗ ken, welche a aller Augen auf ſich zog. 8 Da bereits einige Ritter mitſammen im hohen Zuge rannten, ſo ſtellte auch er ſich in die Reihe der Kampfluſtigen ein. Nun ſchweiften ſeine Blicke allenthalben umher, und jetzt erblickte er das Fräulein Jaromira neben ihrem Vater auf dem Balkone. Wie ſeltſam war ihm zu Muthe, er verlor ſich ganz in Anſtaunen, denn noch nie hatte er ſolche Reize erblickt, noch. nie ſein Herz ſo getroffen gefühlt; mit unbändiger Gewalt ſchien ſich die Liebe ſeines Herzens zu be⸗ mächtigen. Er brach mit Glück einige Lanzen,


