Drei Tage blieb Bajogid außen, dann meldete Walman deſſen Ankunft nebſt einigen Knechten, welche viele ſchwer bepackte Saum⸗ roſſe an den Zügeln führten. Sogleich wur⸗
den die Kiſten abgeladen, und nach den Zim⸗
mern des Burgherrn gebracht, wo man ſich nicht genug über die Menge von Goldmünzen, koſtbaren Stoffen und Silbergeräthen verwun⸗
dern konnte. Wolluf ſchwamm in einem Meere
von Wonne. Er begann da, wo es ſein Vater gelaſſen hatte. Zahlreiche Dienerſchaft wurde
aufgenommen, die Ställe wurden mit ſtatt⸗
lichen Roſſen und Jagdhunden angefüllt, die zahlreiche Dienerſchaft neu und koſtbar beklei⸗ det, das ganze Haus neu eingerichtet, es wechſelten wie zu ſeines Vaters Zeiten Feſte und Bankette, und bald ward ringsum der
reiche und eben ſo gaſtfreie Ritter von Trosky allgemein gelobt und bewundert. Der junge
Bajogid gab keinen müßigen Zuſeher ab, er ordnete die Feſte, ſchuf die Tafeln an, und vextrat die Stelle eines jetzigen maitre du


