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Jugend, weidlich heimſuchte, ſo gab es doch auch Tage genug, wo der alte Herr frei von dieſer Hauptplage ſeines Lebens war, und er verfehlte dann nicht, ſich friſch und froͤhlich aus ſeiner alten Burg heraus, und unter die Menſchen zu machen, deren Treiben ihm ungemein wunderlich und un⸗ terhaltend vorkam. Dies war denn auch jetzt ge⸗ rade wieder einmal der Fall geweſen, und er kam eben in dem Landſtaͤdtchen an, wo der Richter zu Gericht ſaß, um den vorgeblichen Raͤuberchef Ni⸗ kodemus Ruͤpel peinlich zu verhoͤren, als Julie mit ihrem Gefolge, an welches ſich Franz und in einiger Entfernung auch Qualm angeſchloſſen hat⸗ te, daſelbſt eintraf, um von hier aus den letz⸗ ten Reſt des Weges nach Hagebuſchs Schloß vol⸗ lends zuruͤckzulegen.
Groß war die Freude des Wiederſehens, und — von Juliens Seite— auch des Wiedererken⸗ nens, als es ſich ergab, daß ihr gern geſehener Begleiter eigentlich ſchon ein alter Bekannter war, und wir duͤrfen wohl kaum noch bemerken, daß ehe noch das alte Schloß des Onkels erreicht ward, zur Freude des alten Herrn die Sache zwiſchen den beiden jungen Leuten ſchon in voͤllige Richtig⸗ keit, und ſogar ſoweit kam, daß der Herr Pfar⸗ rer des Orts die Weiſung erhielt, auf eine recht huͤbſche und herzanſprechende Traurede zu denken.


