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Richard hüllte ſie ſorgſam in den Mantel und führte ſie durch eine Seitentreppe nach dem Ausgang, während Fürſt Makonski die ganze Geſellſchaft, die Sänger und Sängerinen des Theaters mit einge⸗ ſchloſſen, einlud, bei ihm zu ſoupiren.
Richard gelangte mit Aurora hinab an den Ca⸗ nal, wo Lazzaro bereits mit einer verdeckten Gondel ſeiner wartete. Sie ſtiegen ein, und der gewandte Gondolier lenkte ſein Fahrzeug langſam und mit kaum hörbaren Ruderſchlägen hinweg.
Aurora ſank ermüdet auf eines der Polſter nie⸗ der, und Richard, beſorgt daß die kühle Abendluft ihr ſchaden könne, ſchloß ſorgfältig die Thüre und die Gardinen der kleinen Fenſter. Er näherte ſich darauf der ſchönen Sängerin und frug, zärtlich ihre Hand faſſend, wie ſie ſich fühle. Aurora dankte ihm mit eine Fändedruck, und da ſie noch das türkiſche Coſtüm g, ſo warf ſie den Turban weg, lehnte ihr matte, Haupt an ſeine Schulter und ließ die vollen Locken achtlos niederhängen. Richard fühlte die Wärme ihres Hauches und das Wogen des aufge⸗ regten Buſens. Sanft legte er ſeine rechte Hand leiſe auf ihr Haupt und umfaßte ſie ſchüchtern mit der linken. Da ſchlang ſie ihre Arme um ſeinen Hals, preßte ihn heftig an ſich und bedeckte ſeinen Mund


