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ſprang erſchreckt auf, indem er rief:„Was ſagſt Du? Mache keine unzeitigen Scherze!“ Thereſe hingegen fragte neugierig und mit einem Anfluge von mütter⸗ lichem Stolze:„Wer iſt denn der Erwählte? Er⸗ zähle.“
Luiſe ſetzte ſich ver ihre Eltern auf einen Stuhl nieder und berichtete.„Ach Gott,“ ſagte ſie,„die Sache iſt äußerſt einfach. Baron Richard von Neu⸗ berg hat mir ſo eben auf dem Heimwege aus der Conzertprobe ſeine Liebe geſtanden und mich gefragt, ob ich einwilligen würde, ſeine Frau zu werden.“
„Richard von Neuberg?“ fragte Thereſe und der volle Schein mütterlichen Stolzes leuchtete auf ihrem Geſichte.„Ei ſieh, das iſt hübſch.“—
„Er ſagte mir,“ fuhr Luiſe fort,„daß er ſchon länger die Abſicht gehabt habe, mir ſeine Liebe zu geſtehen, daß er aber nie dazu habe kommen können, weil Simon Goldheim mein ſteter Begleiter aus den Proben geweſen ſei. Heute nun traf es ſich, daß Goldheim ausblieb, und ſo nahm Richard gleich die gute Gelegenheit wahr.“
„Es wäre doch hübſcher von dem jungen Herrn geweſen,“ begann hier Schaller mit ſchlecht verhehltem Unmuth,„es wäre doch hübſcher geweſen, wenn er ſich zuerſt an uns gewendet hätte.“
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