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ginnt im nördlichen Amerika die ſchönſte herrlichſte Zeit — der„Indianiſche Sommer“— und blau und wol⸗ kenlos ſpannt ſich das ätherreine Firmament Monate lang über die fruchtbedeckte Erde aus. 8
Dann kommt die Zeit, wo im fernen Weſten der naſchhafte Bär Fenſterpromenaden unter den Weißeichen und Gumbäumen macht, die ſchönſten und reichſten aus⸗ ſucht, hinaufklettert und mit einem Kennerblick und lei⸗ ſem behaglichen Brummen die ſchwerbeladenſten faßt und niederbricht; dann zieht der Hirſch auf den Fährten der Hirſchkuh durch den Wald, die Truthühner thun ſich in Völker zuſammen und geben ſich nicht einmal mehr die Mühe ihrer Nahrung nach in die Bäume hinauf zu ftiegen, denn die ſüßeſten herrlichſten Beeren decken förmlich den Boden— das graue Eichhörnchen raſchelt im Laub und haſcht nach den fallenden Nüſſen, der blaue Heher ſchreit und lärmt in den Zweigen und die Taube ſtreicht in ungeheuren Zügen gen Süden. Die ganze Natur lebt und athmet, und wirkt und webt ſich aus weichen welkenden Blättern, in die ſie gar ſinnig Früchte und Aehren hineinflicht, ihr warmes, behagliches Winterkleid, ihren Schutz gegen den kalten unfreund⸗ lichen Nordwind.
Es war an einem ſolchen milden lauen Sonnentag


