Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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ſah er eben noch, wie dicht am Ufer ein Pferd mit ſeinem Reiter zuſammenbrach und dieſen weit hin über ſich ab⸗ ſchleuderte. Von allen Seiten eilten Menſchen herbei ihm beizuſtehn, der Mann aber, obgleich von dem ge⸗ waltigen Sturz etwas betäubt, raffte ſich doch ſchnell wieder empor, und warf den Blick ſcheu im Kreis um⸗ her; dort aber mußte er wohl bekannte Geſichter treffen, denn Dayton ſah wie er dem Einen die Hand reichte und ein paar Worte mit ihm wechſelte, und wie dieſer dann der Stelle zudeutete, wo er ſelber ſtand.

Dayton erſchrak— es lag etwas Unheimliches in dem ganzen Benehmen des Reiters, der nicht einmal nach dem geſtürzten Thier zurückſchaute, ſondern nur weiter und weiter ſtrebte, als ob er etwas Entſetzliches hinter ſich wiſſe, das er fliehen wolle. Er ging ihm ein paar Schritte entgegen und blieb, als er ihn er⸗ kannte, wie in den Boden gewurzelt ſtehen. Es war Peter— bleich und mit Blut bedeckt— die Kleider zerriſſen und beſchmutzt, den Hut verloren, das Haar wirr um den Kopf hängend— die kaum geheilte Narbe auf der Wange blauroth und entzündet— er hätte ihn kaum wieder erkannt.

„Capitain Kelly“— ſtöhnte der Mann, als er ihn jetzt erreichte und den Blick ſcheu zurückwarf, ob auch

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