Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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„Corny iſt heute richtig an den Bißwunden geſtor⸗ ben— es war doch wohl eine Ader geſprengt und nicht recht gebunden, und wir wollen jetzt nur des Capitains Ankunft abwarten, daß dieſer beſchließt was mit dem Schuft werden ſoll. Wenns kein Neger wäre, ſo hät⸗ ten wir uns allerdings nicht ſo viel Müh' um die Sache gegeben, denn Corny hatte ihn auch genug gereizt, und ſte konnten's zuſammen ausmachen, daß ſich aber ein Neger an einem Weißen ungeſtraft vergreifen ſollte dürfen wir doch nicht geſtatten, ſei's auch nur des böſen Beiſpiels wegen, und Capitain Kelly mag deshalb be⸗ ſtimmen was mit ihm werden ſoll; losgeben darf er ihn aber nicht, die Leute ſind förmlich wüthend auf das ſchwarze Fell.“*

„Bring ihn hierher!“ ſagte Georgine jest, als ſie wie aus tiefem Sinnen emporfuhr.

„Wen? den Neger?“

„Bolioar— gebunden wie er iſt— und— ſchick mir zwei von den Männern mit— wähle ein paar von Cornys Freunden!“

„Hm,“ meinte der Alte,„da bedeutet das wohl nichts Gutes für den Schwarzen— wenn Ihr übrigens glaubt, daß Ihr den zu irgend einem Geſtändniß zwingt,

ſo ſeid Ihr verdammt irre— der iſt ſtöckiſch wie ein

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