Teil eines Werkes 
3. Bd. (1853)
Entstehung
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hielt, auf die ſie ſich ſtützte, als ob ſte in das reichge⸗ ſchnitzte Mahagoniholz die zarten Finger feſt und tief eingraben wollte— nur die todtenbleichen Wangen ſah er und das kalt und ruhig auf ihn geheftete Auge, und fuhr nach kurzem Zögern wieder fort:

„— Am Ufer war nichts zu erkennen— aber auf

dem Waſſer—“

„Auf dem Waſſer?“ wiederholte Georgine leiſe und tonlos.—

„Ei zum Teufel, er kann ſich auch geirrt haben,“ brach da der Bootsmann die Mittheilung plötzlich kurz ab— er wußte recht gut wie Georgine an dem Knaben hing, wenn er auch dafür keinen Grund angeben konnte, und es wurde ihm peinlich eine Geſchichte, die ihm ſelbſt fatal ſchien, ſo aus ſich herauspreſſen zu laſſen, während er ſich doch auch wieder ſcheute gerade von der Leber weg zu reden.

Georgine war aber nicht geſonnen ihn ſo wieder loszugeben, da ſie jetzt wohl fühlte er wiſſe mehr als er geſtehn wollte.—

„ Er hat etwas auf dem Waſſer ſchwimmen ſehn,

Peter,“ ſagte ſte, faſt eben ſo leiſe als vorher—„was

war es? verheimliche mir nichts— ſelbſt wenn es nur noch Vermuthung ſein ſollte—“