ſeines Sohnes, über dem die kreuzbezeichnete Eiche rauſchte und wunderlich wilde Weiſen in ihren weit⸗ ausgeſtreckten Aeſten und Zweigen ſang und mur⸗ melte.
Das ſtarke Tau aber, durch welches ſein gefährdetes Boot an ſicherem Ankerplatz gehalten wurde, zitterte und zuckte unter der leichten doch ſcharfen Schneide des feindlichen Stahls— Faſer nach Faſer gab wieder⸗ fibrirend nach und kaum ein Drittheil des Ganzen hielt noch die gewaltige an ihm hängende Laſt. Blackfoot lag jetzt ebenfalls regungslos ſtill— er erwartete gedul⸗ dig die Wirkung des einmal verletzten Taues, das aber ſchien in ſeinem letzten Theile auch ſeine zäheſte Kraft vereinigt zu haben und ein kaum daumenſtarkes Seil ſtemmte ſich wacker gegen Strömung und Fluth der auf
es eindringenden Waſſermaſſe. Da glitt noch einmal,
raſch und vorſichtig die ſcharfe Schneide über die ſchon ohnedieß zum Zerſpringen angeſpannten Faſern hin, von denen zum Beſtehen des Ganzen keine einzige mehr entbehrt werden konnte.— Blackfoot hörte wie in raſcher Reihenfolge eine nach der andern ſprang und jetzt— ängſtlich und ſelbſt erſchreckt hob er den Kopf — jetzt riß auch der letzte ſchwache Halt und mit plötz⸗ lichem Ruck, aber ſonſt ſtill und geräuſchlos, verließ das


