Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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ſtand plötzlich vor ihm, und das ganze Weſen und Be⸗ nehmen deſſelben mußte in Tom den faſt unwillkühr⸗ lichen Gedanken erwecken, jener wolle nicht geſehen ſein. Mit Blitzesſchnelle ſtiegen da all die wirren und fürch⸗ terlichen Vermuthungen wieder in ihm auf, die er, ſeit er Marieen gefunden, oft hatte faſt gewaltſam zurück⸗ drängen müſſen. Hawes hier, wo ein Brief an ihn auf das Land hinaus geſchickt war, in einem ganz anderen Theile der Stadt, als in dem ſich Marie befand, — wollte er wirklich unerkannt ſein, oder war dieſe Bewegung nur Zufall? All dieſe Gedanken zuckten pfeilſchnell durch Tom Barnwells Hirn, als er ſtehen blieb und der Geſtalt des raſch davon Eilenden nachſah. Im Augenblick hatte er ſich aber auch wieder in ſoweit geſammelt einen feſten Entſchluß zu faſſen; auf keinen Fall durfte er jenen Mann aus den Augen verlieren, denn wußte er wirklich noch nichts von ſeines Weibes Zuſtand, ſo war es nöthig daß er es erfuhr, und wußte er es— ihm blieb keine Zeit zu längerem Ueberlegen, mit flüchtigen Schritten folgte er dem jungen Mann, der gerade um die nächſte linke Ecke bog, und wollte ihm, dort angelangt, eben nachrufen, als er ihn, keine. zwei Häuſer entfernt, vor einer Thüre ſtehen ſah, an die er augenſcheinlich eben erſt angeklopft haben mußte.—