Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Schon wollte er das Tau wieder löſen, das den ſcharfen Bug des Fahrzeugs noch ſchäumend gegen die unruhigen kleinen Wellen anzog, da fiel ſein Blick auf den Platz, wo der Knabe vorher geſeſſen, und auf deſ⸗ ſen dort zurückgelaſſene Mütze. Er trat ein paar

Schritte vor, nahm ſie auf, und ſah ſich rings im Boote nach etwas um— der Sack und die Bleiplatten waren verſchwunden— im Boote lag weiter Nichts als die beiden Ruder und ſein eigner Strohhut.

„Verdammt,“ murmelte er vor ſich hin—„hab' ich denn gar nichts?“— mit den Händen befühlte er ſich am ganzen Körper. Da traf ſeine ſuchende Hand einen harten Gegenſtand— es war ſein großes, breites Meſſer— eine ſchwere maſſive Klinge mit gewöhnli⸗ chem braunen Holzgriff und einer kleinen Kreuzplatte daran, die Hand vor dem Hineinrutſchen zu bewahren. Er betrachtete es einen Augenblick, dann murmelte er leiſe vor ſich hin:

„Hol's der Henker— von dem Zeug giebts drüben noch mehr und beſſere Waare— das hier mag ſeine letzten Dienſte verrichten.“

Und damit ſpießte er die kleine Mütze auf den ſpitzen Stahl— drückte ſie bis dicht unter das Heft und hielt ſie mit ausgeſtrecktem Arm hinaus, über das

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