Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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einen Doogwood und laßt ihn Rinde ſchälen*), hängt ihn an den Händen auf und hetzt die Hunde auf ihn lauter freundliche Rathſchläge, die alle dem Opfer galten, das bleich und gebunden, aber mit feſt und krampfhaft auf einander gebiſſenen Zähnen, zwiſchen ihnen ſtand, und das Aergſte zu erwarten, aber jetzt, da es einmal über ihn hereingebrochen, keineswegs zu fürch⸗ ten ſchien.

Mehre der wilden Backwoodsmen wollten übrigens ihre Drohungen ſchon thatkräftig in Anwendung brin⸗ gen, und Einer beſonders, ſtreifte mit großem Eifer die zähe Rinde eines Papaobaumes ab, um den Gefangenen damit an den beſchriebenen Baum zu befeſtigen. Brown wehrte ihnen aber und ſagte ruhig:

*) Der Dogwoddbaum eine Art wilder Cornelius⸗ kirſche, aber mit bitteren, ungenießbardt Beeren, hat eine ziem⸗ lich leicht abzubröckelnde Rinde, und wurde, da er in Arkanſas in ungeheurer Menge wächſt, und ſelten ſtärker als drei bis fünf Zoll im Durchmeſſer wird, von den Regulatoren oder auch von den Seclavenaufſehern ſehr häufig dazu benutzt, die Ver⸗ brecher, Weiße, oder im letzteren Falle, Selaven, mit den Hän⸗ den daran feſtzubinden, wo ſie ſich dann unter den Schmerzen

der Züchtigung wanden, und dadurch die Rinde von den ſchwa⸗

chen Stämmen gäͤnzlich abrieben. Daher der in Arkanſas ge⸗

bräuchlich gewordene AusdruckJemanden Dogwood⸗Rinde

ſchälen zu laſſen, anſtattihn zu peitſchen. 2 19*

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