. vergebens gegen die Macht an, die ihn, wie in einem eiſernen Schraubſtock, regungslos gefeſſelt hielt.
Ein wildes Staunen, eine eigene, wie ſinnverwirrende Ueberraſchung, ſchien in dem erſten Augenblicke die ver⸗
ſammolten Männer rath⸗ und thatlos gemacht zu haben,
hrer faſt unbewußt, drängten ſie ſich durch einander, erſtarrt ſtanden ſie über das Ungeahnte, noch nicht Begriffene; aber nur wenige Secunden dauerte dieſe faſt zauberartige Lähmung, denn zu raſcher Thätigkeit wur⸗ den bald alle ihre Kräfte aufgerufen.
„Halt' den Neger!“ ſchrie Brown, der, ſobald er den Feind gefangen ſah, die offene Lichtung mit ſeinem Adlerblick überflog, und eben noch die helle Jacke des Negerknaben bemerkte, der ſchlangengleich in die dichten Büſche hineinglitt. Wahrſcheinlich wollte er fliehen und die Kameraden des Verbrechers warnen. Der Zuruf war aber nutzlos, denn Einer der jungen, als Wache aufgeſtellten Leute, hatte den Burſchen, der ihm von Anfang an verdächtig vorgekommen, nicht aus den Augen verloren, und ſich, ſobald dieſer Miene
4 machte, das Dickicht zu erreichen, da er nach dem erſten Tumult wohl ziemlich klar ſehen mochte, wie die Sa⸗
chen ſtanden, in den Sattel ſeines kleinen muthigen
Thieres geſchwungen, das jetzt mit ihm, von Peitſche
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