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Amerikanische Wald- und Strombilder / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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und auf dieſem ſtanden die meiſten Schlingpflanzen und Dornen; da es aber jetzt ſtark gefroren und geſchneit hatte, ſo hielt ich mich fortwährend auf dem Eis und wanderte ſo leicht und ungehindert wie auf einer geebneten Landſtraße darauf fort, denn der Schnee hinderte mich wenig, da ich damals noch meine alten, deutſchen Waſſerſtiefeln trug. Mehre Male kreuzte ich auch die Spur von Wölfen, ſah mich jedoch nicht einmal darnach um, denn ich würde keinen Wolf geſchoſſen haben, ſelbſt wenn er mich darum gebeten hätte, weil ich Pulver und Blei mehr zuſammen halten mußte. In einer Gegend, wo man ſeine Ammunition nicht wieder erſetzen kann, geht man gewiß haushälteriſch damit um; ich verließ mich daher auch auf meine Stücken Hirſchwildpret und zog an ein paar Völker Truthühner ruhig vorüber, wobei dieſe ebenfalls ſehr wenig Notiz von mir zu nehmen ſchienen.

Nach einigen Stunden vorſichtigen Pürſchens jedoch, wobei ich immer noch nicht die ſtille Hoffnung aufgab, einem alten Bären zu begegnen, der ſeine Winterwohnung einmal verlaſſen haben konnte, ob⸗ gleich dazu eigentlich wenig Hoffnung war, erreichte ich plötzlich einen Platz, wo in der vorigen Nacht etwa zwanzig Büffel gelagert haben mußten. Die Betten waren vom Schnee entblößt, die Zweige der Büſche ringsumher abgenagt und die Fährten ſahen