Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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ten Kleider im zweiten zogen noch ſeinen Zlick auf ſich, als er plötzlich, mit einem kaum unter⸗ drückten Schrei emporſprang.— Aber der Wagen war vorüber— in der Ferne wirbelte noch der Staub auf, und ſtumm und ſtaunend ſtarrte er den Verſchwindenden, wie einer wunderbaren Er⸗ ſcheinung nach. Doch auch dies dauerte nicht lange:

„Wahnſinn! Wahnſinn!“ murmelte er leiſe

vor ſich hin—„eben ſo gut könnte ich erwarten,

ihr droben im Monde zu begegnen, wie hier in Indien in einer eleganten Equipage.— Eine Aehnlichkeit, weiter Nichts. Iſt auch nur wieder

Einer von meines böſen Geſchickes Streichen, mir die Erinnerung an vergangene Thorheiten,

wenn ich ſie beinah ſchon einmal vergeſſen hätte,

immer auf's Neue friſch und lebendig vorzuführen.

Nur zu! nur zul ich muß jetzt wohl ſtill halten, denn den tollſten hab' ich eben begangen, in den tollſten und verzweifeltſten bin ich eben mit bei⸗ den Füßen, und anſcheinend bei vollem Verſtande hineingeſprungen— für den muß ich erſt einmal büßen, ehe ich mich mit einer anderen Abrechnung befaſſen kann.“

Die Damen im zweiten Wagen hatten eben⸗ falls das Militair bemerkt, und einen Moment,