Teil eines Werkes 
2. Bd. (1861)
Entstehung
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nieder funkelten. Hell erleuchtete die hochgeſchwun⸗ gene Fackel die Straße, jetzt an hohen laubigen Hecken und an weiß gemalten Gittern und Thür⸗ pfoſten vorüber, die geiſterhaft aus dem dunklen Grün hervorſchauten.

Die Straße herab rollte ein anderer Wagen die beiden Boedjangs ſchüttelten gegen einan⸗ der die Fackeln und riefen ſich lachend ein paar Worte zu, und im Nu waren ſie getrennt, und jeder verfolgte wieder einzeln ſeine Bahn. Wei⸗ ter und weiter bog der Weg hinauf, über den Kali besaar hin, über den eine ſchmale Brücke führte. Hie und da glitt ein Eingeborener über den Weg, ein glimmendes Scheit in der Hand, das ihm in der Dunkelheit als Legitimation oder Paß diente, und durch die Luft, über die Flamme hin, ſchoß derfliegende Hund ſeine dunkle unheimliche Bahn.

Und überall aus den würzigen Büſchen heraus ſchimmerten die Lichter geſelligen Verkehrs, und zeigten die hell erleuchteten Hallen, in denen ſich geputzte, fröhliche Geſtalten hin und her be⸗ wegten. Aber Wagner hielt an keinem von dieſen Häuſern an, ein ſo gern geſehener Beſuch er in. vielen geweſen wäre. Raſch an den Gärten vor⸗