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jiang heute Abend mit keinem Fuß das Erbe ver⸗ läßt.— Du magſt mit der Lunte neben dem Tiſch ſitzen bleiben bis ich zurückkomme. Verläßt Du das Haus mit einem Schritt, ſo mache ich morgen die Anzeige bei der Policey. Haſt Du mich ver⸗ ſtanden?“
„Saya tuwan,“ nickte der Malaye, aber mit dem betrübteſten Geſicht von der Welt. Es fing ihm nämlich an zu dämmern, daß ihm ſeine eigene Dummheit einen ſehr böſen Streich geſpielt, und ihn nicht allein um ein werthvolles Stück Geld, ſondern auch noch in alle mögliche Fatalitäten hinein gebracht habe. Wäre das große, gelbe Stück näm⸗ lich, wie ſein früherer Herr geſagt, nicht mehr werth geweſen, als zehn oder zwölf Deute, die weißen Tuwans hätten wahrlich nicht ſolch ein Leben davon gemacht. Tuwan Horbach hatte ihn alſo belogen, und außerdem ſeine Bekanntſchaft mit Klapa zu Tag gebracht, mit der er— we⸗ nigſtens gegen die Europäer— nicht gern ge⸗ prahlt hätte. Was geſchehen, ließ ſich aber jetzt nicht mehr ändern, und wenn er ſelber nur Nichts mit der Policey zu thun bekam, wollte er noch recht zufrieden mit dem Allen ſein. Klapa ſelber mochte dann ſehen wie er durchkam, und hatte an ihm auch wahrlich nicht verdient, daß er große


