Teil eines Werkes 
2. Bd. (1854)
Entstehung
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und mußte ihm dabei ſo dringend zugeredet haben, daß er wirklich ſeine Tapa feſter um ſich her zog, die Haare aus dem Geſicht ſchüttelte und ſich bereit zeigte den Weißenaus dem Weg zu führen.

Der Inſulaner der Siüddſee iſt eigentlich nicht faul wir haben wenigſtens kein Recht für ihn, dem die Natur Alles gegeben was er braucht, wenn er nur die Hand danach ausſtreckt, eine eben ſolche Thätigkeit zu verlangen, wie ſie unſer ganzes Klima, unſer Boden, unſer übervölkerter Staat ſchon zur Be⸗ dingung unſerer Eriſtenz gemacht, und uns alſo auch damit jedes Verdienſt genommen hat, ſie uns ange⸗ eignet zu haben wir können einmal nicht ohne ſie leben, und deshalb auch nicht mit ihr prahlen. Es würde ebenſo wenig Einem unſerer reichen Leute, unſerer Rentiers und Capitaliſten einfallen Holz zu hacken oder Straßen zu bauen mit Schaufel und Spitzhackewir brauchen es nicht ſagen ſie achſel⸗ zuckend,dafür haben wir unſere Leute. Daſſelbe ſagt der Inſulanerich brauche es nicht, oder wenn er's nicht ſagt liegt es in jeder Muskel ſeines Geſichts, in jedem Nerv ſeines Körpers. Der Brod⸗ fruchtbaum ernährt ihn, und tauſend andere Frucht⸗ bäume ſchütteln ihm ſelber das lururiöſeſte Mahl auf den Boden nieder; nur die Kleidung wurde früher von den Frauen und Mädchen aus der Rinde gewiſſer