ſchien ſich auch hier gewiſſermaßen als eine Art Obrigkeit zu betrachten zwiſchen den übrigen Matro⸗ ſen, und überdieß rechtfertigte das ganze Aeußere des Neuangekommenen, unſeres alten Bekannten Jim des Iren, allerdings eine ſolche Frage, denn dem alten Matroſen überkam es, ihm gegenüber, faſt un⸗ willkürlich, als ob er es mit keinem rechten Seemann zu thun habe, und gleichwohl ließ doch auch wieder das Einzelne ſeines Anzugs nichts erkennen, was einen ſolchen Verdacht rechtfertigen mochte. Die blaue Jacke wie die weißleinene Hoſe hatte den rich⸗ tigen Schnitt, der mit Wachsleinwand überzogene Strohhut ſaß ihm hinten auf dem krauſen Haar und ein paar breite Streifen ſchwarzſeiden Band fielen ihm nach richtiger Art vorn über das linke Auge nieder und doch lag ein gewiſſes Etwas in dem gan⸗ zen Betragen des Fremden, das den alten Burſchen, der ſich manch langes, langes Jahr auf der See und aller Länder Schiffe herumgeſchlagen, wie eine Art Inſtinkt überkam, er hätte hier keinen geborenen See⸗ mann vor ſich, und der Burſche ſegele am Ende gar unter falſcher Flagge. Der wirkliche Matroſe— nicht der, der die See einmal zeitweilig zu ſeinem Beruf wählt, ein paar Reiſen macht vielleicht, und dann wieder Jahre lang am feſten Lande bleibt— hat auch etwas in ſeinem
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