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„ſie iſt wie Queckſilber unter den Händen, man kann ſie nicht feſthalten— wirſt Du trinken?“
„Aita, aita!“ ſchrie aber die trotzige Schöne, und wehrte ihn entſchloſſen ab;„pfui über das Gift, das Ihr in Euch hinein ſchüttet, bis Ihr wie das Vieh daliegt und die ſtieren Augen nicht mehr ſchließen könnt— fort mit dem Zeug!“ und ihm die Flaſche aus der Hand reißend, ſchleuderte ſie dieſelbe, ehe er's hindern konnte, mit keckem Wurf weit ab von ſich in ein Dickicht von jungen Pronfruchibäumen und Bananen.
„Den Teufel, Mädchen!“ ſchrie der Matroſe, der von den letzten Worten des braunen Kindes keine Sylbe verſtanden hatte und jetzt überraſcht ſeiner Flaſche nachwollte,„der Stoff iſt theuer hier in Pa⸗ petee und nicht einmal ſo leicht zu bekommen.“
„Hahahaha“ lachte aber die Dirne und hielt ihn feſt—„hol ſie wenn Du kannſt, hol ſie.“
„Halt ihn, halt ihn,“ lachten Andere und ſpran⸗ gen hinzu, ſich der Beute zu bemächtigen und den auslaufenden Brandy zu retten, aber zu ſpät, und fluchend hoben ſie die leere Flaſche gegen das Licht.
„Damn it!“ ſchrie der Eine, der ſie⸗ erbeutet hatte, und der zuerſt die traurige Entdeckung machte— „auch nicht ein Tropfen übrig geblieben!“ und als ob er nicht einmal ſeinen eigenen Angen bei einer ſo


