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„Amen!“ fielen in dieſem Augenblick die ihm nächſten Brüder laut und raſch ein— und Amen riefen die Umſtehenden, Amen hallte es, wie dumpfen
Donners Ton leiſe und ſcheu von den Lippen der
Tauſende, die das kleine Haus umdrängt hielten, und deren Blicke an dem ernſten Mann hingen wie er zu ſeinem Gott ſprach für ein fremdes Volk. Die Fremden aber, denen die fanatiſche Predigt ſchon viel zu lange gedauert, holten tief Athem, räuſperten ſich und flüſterten mit einander— der Geiſtliche konnte nicht weiter beten.
Pomare bog ſich jetzt leiſe zu ihrem Sprecher über, und Raiata den Arm ausſtreckend über das Volk, ſagte mit ſeiner lauten, auch zu den Entfernteſten klar und deutlich dringenden Stimme:
„Ihr Männer von Tahiti und Imeo, Häuptlinge und Volk, und Ihr Fremden die Ihr gegenwärtig ſeid an dieſem Tag, und Theil nehmt an unſerem Schickſal; die Königin Pomare, Aimata, wird zu Euch ſprechen und mit Euch ſprechen über das Ein⸗ greifen einer fremden Macht in ihre Rechte, das ſie, wenn ſie es duldete, nicht mehr Königin ſein ließ auf dem Thron Otu's.— Erwäget wohl was heute ver⸗ handelt wird, es iſt eine wichtige Sache und kein blinder Eifer dafür oder dagegen ſollte die Entſchei⸗ dung lenken, aber redet auch in Frieden und betet zu
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