3 ſie zu umgehen, als daß ſie ſich leichtſinniger Weiſe hineinwagen. Mit einem Wallfiſchfänger iſt das aber ganz etwas anderes; er verſäumt, ſobald er ſich erſt einmal auf ſeinem Jagdgrund befindet, keine Zeit mehr, denn wenn er ſegelt, hat er die Möglichkeit eben ſo auf ſeiner Seite, daß er von Fiſchen weg, als ihnen gerade entgegenläuft, und wenn er ſtill liegt, kann er eben ſo gut eine ganze„school“ ver⸗ ſäumen, die vielleicht dort vorübergeht wo er hätte ſein können, als die auf ihn zukommenden gerade wie auf der Lauer abfangen. Das Ganze iſt Glücksſache und dem Pirſchen auf Rothwild in einem fremden Walde nicht unähnlich. Kommen dieſe Wallfiſchfän⸗ ger alſo an ſolche Stellen, ſo ſuchen ſie, ehe es dun⸗ kel wird, hinter irgend eine kleinere Inſel oder Riff⸗ bank zu laufen, wo ſie entweder Ankergrund oder Raum zum Kreuzen haben, und treiben dort die Nacht herum, bis ihnen die aufſteigende Sonne wieder ihre Bahn beleuchtet.
Gerade mit Sonnenuntergang war denn auch der Delaware, bis weſtlich von Atiu, einer nicht ganz un⸗ bedeutenden Inſel, gekommen, und der Capitain wäre gern die Nacht vor Anker gegangen, die Stellen aber, die er unterſuchte waren überall, bis faſt dicht an die ſchäumenden Riffbänke, ſo tief, daß er ſich nicht
der Gefahr ausſetzen mochte, ſo nahe unter dem bös⸗ 1*


