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damit anfangen,“ ſagte ſie herzlich,„laß nur einige Tage vergehen, und mache Dich in dieſen mit dem Gedanken vertraut, wieder bei den Dei⸗ nen, wieder in Deiner Heimath zu ſein. Aber halte zum Wenigſten den Gedanken feſt, daß Du ſo, wir Du bisher gelebt haſt, nicht fortleben kaunſt, daß Du nicht allein auf Dich, daß Du auch auf Dein Kind denken mußt, deſſen Lage zu⸗ erbeſſern— es dem Elend, in dem wir ge⸗ lebt haben, zu entziehen.“
4 Der Mann barg erſchüttert ſein Antlitz in den Händen, und die Frau, die ihn mit ſchmerzlichem Kopfnicken wenige Momente ſtill beobachtete, fuhr endlich langſam und traurig fort: 3
„Dem Elend, Eduard— ich kann Dir das Wort nicht erſparen, ſo ſehr es mir auch das Herz zerreißt, dem bittern Elend, denn Du kennſt
nicht den tauſendſten Theil des Leides, das Du
damals durch Deine Entfernung, ja ich möchte faſt ſagen Flucht, über mich und Dein Kind ge⸗
bracht. Ich war lange krank, und wären die Nach⸗
barn nicht geweſen, die aber auch erſt ſpät er⸗ fuhren, daß wir wirklich Mangel litten, wir wä⸗ ren verhungert in der Wildniß hier.— Doch das iſt jetzt vorbei,“ ſetzte ſie raſch hinzu, als ſie ſah, wie furchtbar der Unglückliche von den Wor⸗
ten ergriffen war—„es iſt vorüber und über⸗
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