Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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lichſte Schulbildung genoſſen, und ſelbſt von die⸗ ſer nur ſo viel profitirt, als ſie eben nicht ver⸗ meiden konnten, in ſpäterer Zeit aber nie wieder daran gedacht, ihrem Geiſte auch nur den hun⸗ dertſten Theil der Pflege angedeihen zu laſſen, die ſie ihrem Körper widmeten. Aber in den bevorzugten Ständen geboren, waren ſie von Ju⸗ gend auf daran gewöhnt, auf die arbeitende, als eine vollkommen untergeordnete Klaſſe herab zu ſchauen, und ſelbſt bei einer ſpätern Auswan⸗ derung halten ſie ſich den Gedanken ſo lange als irgend möglich fern, durch dieſen Schritt in eine Bahn hineingeworfen zu ſein, in der ſie mit die⸗ ſem bisher verachteten Stande einen vollkommen gleichen start oder Auslaufspunkt baben. Erſt wenn, im fremden Lande angekommen, das Ren⸗ nen wirklich beginnt, finden ſie gewöhnlich zu ihrem Erſtaunen, daß ſie keineswegs mehr bloße Zuſchauer dieſes Lebens ſind, die in einer beque⸗ men Kaleſche nebenher fahren können, ſondern daß ſie thätigen Antheil nehmen ſollen und müſ⸗ ſen, wenn ſie nicht von ihren gewöhnlichſten Mit⸗ bewerbern weit zurückgelaſſen werden wollen. Manche nehmen dann wohl ihre Kräfte tüch⸗ tig zuſammen und ſuchen mit dem nun doch nicht mehr zu ändernden Geſchick auch gleichen Schritt zu halten, die Meiſten aber bleiben gleich beim