Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Bürſchchen gleichgültig,kein Gedanke an die junge Dame, der noch dazu der alte bärbeißige Liſchke immer auf der Hacke ſitzt. Leugnen will ich übrigens nicht, daß ich ernſthaft damit umgehe, mich zu verheirathen. Sie wiſſen ſelber, daß ein Arzt heirathen muß, wenn ſeine Patienten, be⸗ ſonders die weiblichen, Vertrauen zu ihm faſſen ſollen. Aber da alle Teufel, unterbrach er ſich plötzlich, als in dieſem Augenblicke der Kopf eines Schwarzen dicht vor dem Fenſter auftauchte und ſeine Naſe dagegen platt drückte. Wie eine Erſcheinung war er aber auch in demſelben Mo⸗ ment faſt ſchon wieder verſchwunden.

Was war das? ſagte der Capitain,beim Himmel, ich glaube, die ſchwarzen Halunken wol⸗ len uns hier im Zimmer überfallen. Trinken Sie um Gotteswillen aus, daß der Wein nachher beim Handgemenge nicht verſchüttet wird.

Er hatte übrigens kaum ſein eigenes Glas an die Lippen gebracht, als die Thür aufging, und wie er ſich raſch dorthin umdrehte, ſtand ein Schwarzer darin, im blauen Hemde und einen Seidenhut auf dem Kopfe mit einem Worte, unſer alter Bekannter, weiland Tunjumlong.

Dr. Behr! rief Spiegel uberraſcht und lachend aus.

Na, nu ſetz' mich aber einmal an Land, ſagte

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