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als noch ein einziges Mal durchmachen, was ich heut' erlebt.“
„Und das war?“ frugen Alle geſpannt, blos der Apotheker brummte wieder eine nur halbver⸗ ſtändliche Sottiſe in den Bart.
„Denken Sie ſich,“ erzählte Dr. Fiedel in dem Eifer des Berichts von ſeinem Stuhle aufſprin⸗ gend und hinter den des Dr. Spiegel tretend, der ſich erwartungsvoll nach ihm umdrehte.„Sie wiſſen, ich habe jetzt furchtbar viel zu thun, und kann kaum, ob ich mich auch zerreißen möchte, meine Patienten alle in einem Tage beſuchen— ja oft in zweien nicht. In voller Flucht alſo von der’ Hochebene hinter Saaldorf niederſprengend, um meine Wohnung raſch zu erreichen und mein Pferd zu wechſeln, vekfehle ich den rechten Pfad, der nach der Brücke zu führt, und ſehe mich plötz⸗ lich am ſteilen Ufer des Stromes.“
„Des Stromes?“ frug Spiegel erſtaunt— „welches Stromes? wir haben ja gar keinen hier außer dem Torrens bei Adelaide, und durch den kann man im Sommer trockenen Fußes gehn.“
„Keinen Strom hier? wie nennen Sie denn das böſe tückiſche Waſſer, das gleich unterhalb Saaldorf in den Torrens mündet— heh?“
„Den Bach, meinen Sie?“ lachte von Pick.
„Bach—“ ſagte der junge Arzt verächtlich— Gerſtacker. II. 142


