Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Angeſichtes mir mein Brod erwerben und mit der Welt, die mich mißhandelt hat, ein neues Daſein beginnen— ſelbſt die Erinnerung des Alten ſollte begraben ſein. Das Schickſal will es nicht, und ich bin feſt entſchloſſen, ihm die Stirn zu bieten. uUnſchuldig, durch eine Verkettung von gegen mich zeugenden Umſtänden verdammt, deportirt, von rohen Aufſehern mißhandelt und faſt wahnſinnig gemacht, floh ich in den Buſch. Gehetzt nun wie ein wildes Thier, will ich denn auch die Fänge zeigen. Sie haben deshalb nur eine Wahl, ent⸗ weder Sie folgen mir gutwillig, ein Paar Tage ihrer Freiheit beraubt zu werden, wie ich Ihnen folgte, um mich abermals zur Marterbank führen zu laſſen, oder Ihr Tod birgt mir für Ihr Schwei⸗ gen. Uebrigens,“ ſetzte er raſch und ruhiger hin⸗ zu,„ſind Sie im Stande, unſer beiderſeitiges Ver⸗ hältniß viel zu genau zu durchſchauen, als daß ich Ihnen auch nurein Wort weiter zu ſagen brauchte. Sie wiſſen recht gut gut, daß ich ſelber, will ich nicht im Augenblick wieder in die Hände der Ihri⸗ gen fallen, gar nicht anders handeln kann; alſo entheben Sie mich der bittern Nothwendigkeit, eine Gewaltthat zu begehn.“ 4

Er wandte ſich mit dieſen Worten von dem ge⸗

fangenen Officier ab, deſſen eigenem Nachdenken das Weitere uͤberlaſſend, und ſchritt raſch auf ſein eige⸗

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