Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ihm faſt, als ob er die eine der verhangenen Gardi⸗ nen ſich bewegen ſähe;— er hatte ſich doch wohl nur getäuſcht, und tief aufſeufzend wandte er den Kopf und drückte, ganz ſeine Feſſeln vergeſſend, dem eigenen Thier die Flanken, daß es mit raſchem Sprunge vorwärts fliegen wollte. Aber die Leine verhinderte es, und nur ungern dem Zwang ge⸗ horchend, tanzte es mit ſeinem Reiter, und ſchäumte in ſein doppelt gehaltenes Gebiß.

„Nicht ſo raſch, Sir,“ ſagte Walker ruhig— „wir müſſen unſere Thiere an gleichen Schritt ge⸗ wöhnen. Sind wir erſt eine Strecke draußen, ſo können wir ſie auch ein wenig ausgreifen laſſen.“

„Sie haben zu befehlen,“ erwiederte finſter der Gefangene, und ritt ſchweigend neben ſeinem Wär⸗ ter die hier ziemlich breite und ſandige Straße entlang. Mabong folgte, nach der Ordre ſeines Lieutenants, dicht hinter ihnen, und hatte ſtrengen Befehl, den Gefangenen bei dem geringſten Flucht⸗ verſuche vom Pferde zu ſchießen. Walker hatte Mac Donald, als ſie aufbrachen, davon in Kennt⸗ niß geſetzt.

Als ſie die äußerſte Grenze der Station und den Rand des hier beginnenden Buſches erreich⸗ ten, hielt Walker die Pferde an, wandte das ſei⸗ nige, und ſchaute wohl eine Minute ſtill und ſchwei⸗ gend auf die kleine Häuſergruppe zurück, die fried⸗